Die Abteilung Strafrecht des Max-Planck-Instituts zur Erforschung von Kriminalität, Sicherheit und Recht in Freiburg i.Br. sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine*n

Doktorand*in

Über uns

Das Max-Planck-Institut zur Erforschung von Kriminalität, Sicherheit und Recht ist aus dem Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Strafrecht hervorgegangen und soll in den nächsten Jahre zu einem europäischen Zentrum für die Forschung in den Bereichen Kriminologie, öffentliche Sicherheit und Strafrecht ausgebaut werden. Es ist Teil der Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V. – einer der renommiertesten und erfolgreichsten Forschungsorganisationen der Welt.

Die Doktorandenstelle ist der von Dr. Dr. Philipp-Alexander Hirsch geleiteten unabhängigen Forschungsgruppe „Strafrechtstheorie“ zugeordnet. Die Forschungsgruppe ist Teil der Abteilung Strafrecht (Direktorin: Prof. Dr. Tatjana Hörnle). Sie widmet sich der Analyse des Straf- und Strafprozessrechts sowie seiner Dogmatik mit Blick auf die zugrundeliegenden normativen Strukturen und Prinzipien und nimmt dabei aktuelle Herausforderungen in den Blick, die sich in ähnlicher Weise in unterschiedlichen Rechtsordnungen stellen. Ziel ist es, hierauf aufbauend Lösungsvorschläge für strafrechtliche Probleme auch jenseits nationaler, positivrechtlicher Vorgaben zu erarbeiten.

Das Institut mit ca. 145 Mitarbeitenden hat seinen Sitz in Freiburg im Breisgau – einer lebendigen und grünen Universitätsstadt mit 900-jähriger Geschichte. Die Stadt im Dreiländereck besticht durch eine hohe Lebensqualität und durch ein internationales Flair – von Lonely Planet wurde Freiburg für das Jahr 2022 als drittbestes Städteziel der Welt gerankt.

Ihr Profil

Sie sollten an strafrechtlicher Grundlagenforschung und interdisziplinärer Forschung interessiert sein und in Ihrer Dissertation Fragestellungen jenseits der bloßen Rechtsanwendung nachgehen wollen. Ein besonderes Interesse am Programm der Forschungsgruppe „Strafrechtstheorie“ ist wünschenswert. Einstellungsvoraussetzung ist das 1. Juristische Staatsexamen, das Sie in der staatlichen Pflichtfachprüfung mindestens mit der Note „vollbefriedigend“ abgeschlossen haben. Bewerberinnen und Bewerber sollten darüber hinaus Fähigkeiten des wissenschaftlichen Denkens und Schreibens mitbringen, dokumentiert durch eine entsprechend bewertete Seminar- oder Studienarbeit (diese ist der Bewerbung bitte anzufügen).

Unser Angebot

Unser Institut bietet einzigartige Bedingungen für Ihre Promotion, insb. Zugang zu einer weltweit renommierten Spezialbibliothek und Zugriff auf eine Vielzahl von Datenbanken, hervorragende Arbeitsplätze sowie umfassende administrative und akademische Unterstützung. Die Zusammenarbeit mit unseren anderen Doktoranden, unseren Postdocs und unseren internationalen Partnern ist ein Schlüsselelement unserer Forschung. Darüber hinaus gibt es viele Möglichkeiten, am Freiburger Max-Planck-Institut wie auch im Netzwerk von Max Planck Law an Konferenzen, Seminaren und Workshops teilzunehmen sowie eigene Projekte und Initiativen zu entwickeln und umzusetzen.

Die Doktorandentätigkeit in Vollzeit (39 Stunden / Woche) wird gemäß dem Tarifvertag für den Öffentlichen Dienst (TVöD Bund) mit 65 % des Gehalts der Entgeltgruppe E13 vergütet; innerhalb dieser Gruppe erfolgt je nach Vorerfahrung und Art der nachgewiesenen Qualifikationen eine Zuordnung zur Entgeltstufe 1 oder 2 (https://oeffentlicher-dienst.info/tvoed/bund/). Von diesem Entgelt werden alle verpflichtenden Sozialabgaben abgeführt, also Kranken-, Pflege-, Arbeitslosen- und Rentenversicherung. Der Vertrag ist auf drei Jahre befristet. Die Verlängerung um maximal ein Jahr ist möglich. Der Dienstort ist Freiburg im Breisgau.

Das Max-Planck-Institut zur Erforschung von Kriminalität, Sicherheit und Recht ist der Maxime der Vereinbarkeit von Familie und Beruf verpflichtet und bietet flexible Arbeitsmöglichkeiten, auch im Rahmen von Homeoffice an. Zur persönlichen und beruflichen Weiterentwicklung werden großzügige Möglichkeiten geboten. Eine Lehrverpflichtung besteht nicht. Wir ermutigen Sie jedoch, eine Lehrtätigkeit auszuüben.
Die Max-Planck-Gesellschaft ist ein Arbeitgeber, der Chancengleichheit und Vielfalt fördert. Bewerbungen von Menschen mit Behinderungen sind willkommen. Wir streben außerdem an, den Anteil von Frauen in Bereichen, in denen sie unterrepräsentiert sind, zu erhöhen und fordern daher auch Frauen ausdrücklich auf, sich zu bewerben. Besonders erwünscht sind weiterhin Bewerbungen von Personen, die in Wissenschaft und Forschung in Bezug auf Geschlecht, Alter, beruflichen und kulturellen Hintergrund, familiäre Situation, sexuelle Orientierung und Nationalität bisher unzureichend vertreten sind.

Ihre Bewerbung

Bitte fügen Sie Ihrem Bewerbungsanschreiben neben den üblichen aussagekräftigen Unterlagen – Lebenslauf, relevante Zeugnisse und Leistungsnachweise – und der o.g. Seminar- oder Studienarbeit einen kurzen Abriss Ihrer Forschungsinteressen (maximal 1 bis 2 Seiten) bei. Bitte reichen Sie Ihre Bewerbung in einer PDF-Datei über unser Online-Bewerbungsportal bis zum 30. September 2022 ein.

Wenn Sie weitere Fragen haben, stehen Ihnen Dr. Annika Hampel, Recruitment Officer (a.hampel@csl.mpg.de), oder Dr. Dr. Philipp-Alexander Hirsch (p.hirsch@csl.mpg.de) gern zur Verfügung.

Informationen zu unserem Institut finden Sie im Internet unter:
https://csl.mpg.de
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